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Authentizität als wichtigste Führungseigenschaft eines Vorgesetzten

Gestalten, Großes bewirken, Umdenken erzeugen, Menschen bewegen und begeistern – es gibt viele Gründe, die dafürsprechen, Führungskraft zu werden. Doch die Rolle der Führungskraft ist zunehmend anspruchsvoller geworden. Ein entscheidender Faktor, um sie zu meistern, liegt in der Authentizität. Wer Menschen begeistern und bewegen will, der muss authentisch sein – und authentisch führen.

Authentische Menschen wirken echt, ungekünstelt, ehrlich, offen und entspannt. Sie stehen zu sich selbst. Kurzgesagt sie tun, was sie sagen und sagen, was sie tun. Mitarbeitende verlangen genau nach solchen, authentischen Führungskräften. Manager mit emotionslosem Pokerface, die noch dazu eine Bullshit-Kultur verfolgen, haben in der Führung ausgedient. Das Verhalten dieser zeigt sich beispielsweise in der Diskrepanz zwischen der Art und Weise, wie sie nach außen kommunizieren und wie sie tatsächlich Werte leben. Ein weiterer Punkt, der für eine Bullshit-Kultur spricht, ist, dass die Führungskraft Anordnungen trifft, die für das ganze Unternehmen gelten sollen, aber schon vorher weiß, dass sie diese selbst nicht einhalten wird oder – auch eine weitverbreitete Bullshit-Kultur – jeden Management-Trend unbedarft mitgeht. Ausschlaggebend für erfolgreiche Führung und Exzellenz in Leadership ist Authentizität – und diese beginnt in einem selbst. Doch wie gelingt es, den eigenen authentischen Führungsstil zu finden? Wo setzt man dabei am besten an und was ist dafür ausschlaggebend?

Das Phönix-Modell – mein persönlicher, authentischer Führungsstil

Das von mir entwickelte Phönix-Modell zeigt einen Weg auf, wie Führungskräfte ihren persönlichen, authentischen Führungsstil entwickeln können. Dabei ist es wichtig von innen nach außen vorzugehen, denn nur das, was wir im Inneren verankert haben, können wir authentisch nach außen transportieren. Das heißt, jede Führungskraft beginnt bei sich selbst – bei den eigenen Wertvorstellungen, Glaubenssätzen, prägenden Erlebnissen und Gewohnheiten. Einfach gesagt: Sie wollen loyale Mitarbeitende, seien sie selbst ein aufrichtiger Vorgesetzter. Spielen sie die Aufrichtigkeit hingegen nur, werden sie schnell entlarvt. Wer als Führungskraft Exzellenz in Leadership erreichen möchte, muss in seinen Führungsrollen als Förderer, Unterstützer, Veränderer und Visionär authentisch sein und in Übereinstimmung mit den eigenen Werten, Überzeugungen und Glaubensvorstellungen handeln. Um diese Authentizität in der Führung zu erlangen, gilt es stets aufs Neue, den Prozess der Selbsterkenntnis zu beschreiten und sein internes Steuerungssystem zu hinterfragen.


Authentische Führung – das wahre Ich zeigen

Authentische Führungskräfte haben ihre wahre Bestimmung gefunden und richten ihre Mitarbeitenden auf ein gemeinsames Ziel und gemeinsame Werte aus. Zudem befähigen sie wiederrum von ihnen geführte Führungskräfte, das an deren Mitarbeitende weiterzugeben. Authentizität lässt sich allerdings nicht vortäuschen. Ihre Mitarbeitenden, Peers und vor allem langjährigen Kundinnen und Kunden merken sehr schnell und intuitiv, ob sie echt sind oder ihre Rolle nur spielen. Das Phönix-Prinzip zeigt Führungskräften Wege auf, wie sie ihren authentischen Führungsstil entwickeln, indem sie das nach außen gerichtete Wirken mit ihrem inneren Steuersystem in Einklang bringen. Nicht selten ist das (Fehl-)Verhalten von Führungskräften der Karriere Killer Nr. 1 – mehr dazu lesen Sie im nächsten Blog.

Wollen Sie mehr zum Phönix-Prinzip erfahren und wissen, wie Sie ihren persönlichen und authentischen Führungsstil entwickeln? Dann empfehle ich Ihnen mein Buch „Das Phönix-Prinzip“. Nähere Informationen dazu gibt es unter: www.dasphoenixprinzip.com